Montag, 23. März 2015

6 Stunden langer MaraUltra Nr. 117

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In Münster fand am 14. März der diesjährige 6-h-Lauf statt. Wie immer hat Christian eine neue Kaserne ausgesucht. Diesmal war der Ort des Geschehens die Lützow-Kaserne in Münster-Handorf. Die Teilnehmerzahl wird von Mal zu Mal größer. Mehr als 330 Starter waren angemeldet, von denen dann knapp 300 an den Start gingen. Mehr zum Lauf könnt ihr im Video sehen.
Mein Kampfgeist ist zurzeit irgendwo unterwegs. Wo? Das weiß ich nicht. Jedenfalls ist er nicht bei mir, wo er eigentlich hingehört. Ich habe in Münster bereits zwei Runden vor Schluss gerechnet und dabei festgestellt, dass es ganz knapp wird, die 50 km zu knacken. Ich hätte einfach etwas beschleunigen müssen. Dann hätte es geklappt. Aber … habe ich nicht gemacht. Es war mir egal. Wobei es mir bei einem Lauf, bei dem ich unterwegs auf Hügel klettere und Hot Dogs esse, nicht wirklich auf das Ergebnis ankommt. Aber trotzdem hätte ich sonst zum Schluss noch versucht, die 50 km zu erreichen. Aber vielleicht ist das ja auch ganz gut so, wie es gerade ist. Alles ohne Druck und einfach laufen lassen. So sind es dann schließlich „nur“ 49,6 km geworden.

Für den Sommer habe ich mir etwas Besonderes vorgenommen: Mein Laufabenteuer 2015. Dafür muss ich aber dann meinen Kampfgeist wiedersuchen und vor allem auch wiederfinden. Bis dahin ist es allerdings auch noch etwas Zeit. Ab April werde ich meine Wochenkilometer langsam erhöhen. Und dann schauen wir mal, wie es läuft.

Und zum Schluss… Nur der IEC.
;-)


Sonntag, 1. März 2015

MaraUltra Nr. 116 im Treppenhaus

Der 1. Treppenhaus Marathon ist schon wieder eine Woche her. Erst heute habe ich meine ersten Laufschritte danach gemacht, denn eine ganze Woche Regeneration habe ich mir gegönnt. Und diese Woche tat gut. Die Beine sind wieder locker und schmerzfrei und der restliche Körper hat sich auch gut erholt. Vor allem mein rechter Unterarm tat mir weh. Gut 17 Stunden lang habe ich mich damit am Geländer hochgezogen. Letzten Sonntagabend ist mir beim Abendbrot sogar mein Messer aus der Hand gefallen. So kraftlos war der Unterarmmuskel. Und das Schreiben klappte am Montag auch noch nicht wieder. 
Soooo lang war mein Treppentraining ja nicht wirklich. Nur viermal bin ich mehrere Stunden lang Treppen geklettert. Und mein längstres Treppentraining betrug "nur" 16.480 Stufen. Aber den Rest bis zum Marathon hat dann wohl der Kopf geschafft.
Zum Marathon selbst schaut euch einfach das Video an. Es war auf jeden Fall der härteste Lauf auf der Marathondistanz, den ich bisher gefinisht habe. Sogar noch eine erhebliche Steigerung zum "Fuck den Kaiser". :-)
Eigentlich sollte nun der Crosslauf in Ergste kommen. Leider fällt er in diesem Jahr aus. Mal schauen, was ich daher am nächsten Wochenende mache. Danach geht's auf jeden Fall wieder 6 Stunden lang zu Christian nach Münster. Die nächste Kaserne wartet schon auf uns.


Und bis dahin freue ich mich mit dem BVB darüber, dass er wieder in der Spur läuft. Und mit den Roosters darüber, dass sie in der PlayOff-Hauptrunde sind. Und hier und da flitze ich selbst mal übers Eis. Läuft. :-)

Sonntag, 15. Februar 2015

Treppen ohne Ende...

Der JAM ist schon wieder drei Wochen her. In dieser Zeit bin ich nichts Langes mehr gelaufen. Meine längeren Wochenendeinheiten habe ich in verschiedenen Treppenhäusern verbracht. Da konnte ich lange laufen, aber es kamen dabei nur wenige Kilometer zusammen.
Am kommenden Wochenende starte ich beim weltweit bisher einzigen Treppenhaus Marathon. Dabei müssen 83.808 Stufen überwunden werden. Das habe ich nicht ansatzweise im Training hinbekommen. Mein längstes Training war heute am Möhnesee Turm. Dort habe ich immerhin 16.480 Stufen geschafft. 40-mal bin ich den Turm rauf und wieder runter. Dabei habe ich gemerkt, wie stark die Kletterei von der Steigung der Treppe abhängig ist. Bisher war ich immer im Gästehaus auf meiner Arbeit unterwegs. Die Treppe dort ist angenehm zu gehen und ich war dort allein. Heute war es ganz anders. Ich hatte zwar Sonnenschein und frische Luft, aber die Treppe im Turm ist viel steiler und bei dem Wetter waren ohne Ende Wanderer und Spaziergänger unterwegs. Ich musste laufend hinter Leuten stehenbleiben oder langsam hinterher schleichen. Das war mir aber egal. Die Stufen zählen.
Gefühlt tausend Mal habe ich Passanten erklärt, was ich gerade mache. Ich habe sie oft zweimal beim Aufstieg überholt und danach wieder zweimal beim Abstieg. Wenn mich dann jemand gefragt hat, ob ich schon zum dritten Mal raufgehe, und ich darauf geantwortet habe "Nein, zum 35. Mal!" habe ich nur ungläubige Blicke geerntet. Ein bisschen verrückt ist das ja schon. Aber das ist gut so.
Jetzt habe ich erstmal leere Gummibeine und die wollen sich bis zum kommenden Wochenende ausruhen. Und dann schauen wir mal, was da so in Hannover passiert. 17 Stunden haben wir Zeit. Das bedeutet für einen Auf- und Abstieg ungefähr fünfeinviertel Minuten. Das geht eigentlich ganz gut (wenn man nur einmal rauf und runter geht). Aber 194-mal?
Beim PUM mussten wir vor zwei Jahren 3102 Stufen klettern. Ich dachte damals, das wäre sehr viel. Auf der Rückfahrt hatte ich starke Krämpfe in den Schienbeinen und konnte kaum Auto fahren (das kann man im Neuen nachlesen ;-)) Wie die Beine nun nach 83.808 Stufen reagieren, kann ich mir gar nicht ausmalen. 
Und wenn es nicht klappt, habe ich trotzdem eine schöne, neue Geschichte mit vielen "Alten Schweden". ;-)
 

Montag, 26. Januar 2015

MaraUltra Nr. 115… endlich wieder


Am vergangenen Sonntag ging es für mich endlich wieder auf einen Marathonkurs. Die Endorphinjunkies haben nach Dortmund-Hörde eingeladen. Zum JAM. Zum Junkie Auftakt Marathon. Mehr zum eigentlichen Marathon könnt ihr im Video miterleben.


Da ich bei den letzten JAMs immer dabei war, wollte ich auch den JAM 2015 mitlaufen. Leider wusste ich nur überhaupt nicht, wo ich laufmäßig gerade stand. Oder besser lief. Die letzten Wochen waren von vielen Ereignissen geprägt. Und das Laufen durch die Gegend tat mir zwar gut, stand aber überhaupt nicht mehr so im Vordergrund wie im letzten Jahr. 

Nun wollte ich wieder ins Marathongeschehen einsteigen. Der JAM war dieses Mal etwas länger als ein normaler Marathon und als Marathon ohne Wettkampfcharakter war er für mich dafür ideal. Ich lief die Runden locker ab und unterhielt mich unterwegs über viele belanglose, gewichtige und emotionale Themen mit lieben Mitläuferinnen und Mitläufern. So verging die Zeit recht schnell und zum guten Schluss war ich sogar dabei, wie Christian seinen „nullten“ Marathon absolvierte. ;-) 

Das Gute ist, dass ich wieder ein positives Laufgefühl habe. Ich kann noch Marathon. Und so habe ich mich für ein Event in drei Wochen beworben, bei dem man sich nicht einfach so anmelden kann. Da muss man fragen, ob man mitlaufen darf. Ein „elitärer“ Kreis von maximal 12 Laufverrückten wird dort an den Start gehen. Ob ich den Lauf überhaupt im Zeitlimit schaffe, weiß ich nicht. Ob es überhaupt jemand schafft, wird man sehen. Auf jeden Fall ist es verrückt genug, jede Menge Stoff für eine Geschichte im nächsten Buch zu bieten. Und für ein außergewöhnliches Video sowieso. Ich bin ja immer auf der Suche nach dem besonderen Lauf. Aber dazu demnächst mehr. Nur so viel: die Zahl 83.808 spielt bei dem Lauf eine große Rolle. ;-)

Am kommenden Mittwoch steht aber erstmal der nächste Termin bei Stern TV an. Das wird emotional und aufregend. 23:15 Uhr geht’s los. Ich freue mich schon darauf. Sehr.